Was ist ein Gasvergleich?
Ein Gasvergleich sollte jeder Haushalt, der Gas bezieht, von Zeit zu Zeit durchführen. Denn mithilfe eines Gasvergleichs, den Sie bequem im Internet mit einem Gastarifrechner vornehmen können, stellen Sie fest, ob Sie zuviel für Ihr Gas zahlen oder nicht, und ob sich ein Wechsel lohnen würde.
Was ist Biogas?
Biogas dient zur Energiegewinnung und ist eine sekundäre Energieform, da es aus primären Energieträgern gewonnen wird. Biogas ist noch umweltfreundlicher und klimaschonender als normales Erdgas, weil es aus biologisch nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wird, wie beispielsweise Klärschlamm oder Biomasse.
Lohnt sich ein Erdgasauto heutzutage noch?
Die Anschaffung, bzw. Umrüstung auf Erdgasbetrieb beim Auto lohnt sich in jedem Fall. Zwar sind die Gaspreise in der letzten Zeit aufgrund der Ölpreisbindung stark angestiegen, jedoch gelten die steuerlichen Vergünstigungen für Gas als Kraftstoff noch über zehn Jahre. Außerdem gibt es viele Förderprogramme zur Finanzierung des Autos.
Ist der Gastarifrechner wirklich unabhängig?
Unser Portal ist ein unabhängiges Informationsportal und wir arbeiten selbstverständlich mit keinem Anbieter zusammen. Dementsprechend können Sie mit unserem Gastarifrechner ganz zuverlässig und objektiv den für Sie günstigsten Gastarif finden, damit auch Sie Ihre Energiekosten dauerhaft senken können.
Die Geschichte des Gasmarkts
Die heutigen Gaspreise sind leider sehr hoch. Das hänt auch damit zusammen, dass der Gaspreis auch immer an den Preis für Erdöl gekoppelt ist. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass der Gaspreis heute so hoch ist. DIe meisten Deutschen sehen diese Entwicklung mit Sorge, denn ein Ende des Gaspreisanstiegs ist nicht abzusehen. Um wenigstens zu verstehen, warum das so ist, wollen wir auf dieser Unterseite erklären, wie es zu den hohen Preisen überhaupt erst gekommen ist.
Die Liberalisierung des Gasmarkts
Eigentlich sollte doch alles anders kommen. Im Jahr 1998 wurde mit dem europäischen auch der deutsche Gasmarkt liberalisiert. Dies sollte eigentlich zur Folge haben, dass die Bevölkerung eine große Auswahl an Gasanbietern bekommt. Vorher war es nämlich so, dass diese räumlich beschränkt waren und sich gegenseitig nicht Kunden im eigenen Einzugsgebiet abwarben. Nach der Liberalisierung sollte das anders werden. Leider kam es nicht viel anders.
Denn anstatt das neue Gasanbieter auf den Markt strömen, gab es nur sehr wenige. Dies lag auch daran, dass die Gaswirtschaft wesentlich komplizierter aufgebaut ist, als die Stromwirtschaft. So konnten die neuen Gasanbieter sich aufgrund von Quersubventionen und schwierigem Netzeinstieg nicht auf dem Markt etablieren. Heute gibt es immerhin schon 600 Gasanbieter. Im Vergleich zum Strommarkt, mit über 1000 Anbietern, ist das aber nicht besonders viel. So gab es denn auch einige Abmahnungen seitens der EU, so dass man sich im Jahr 2000 zur Öffnung der Gasnetze verpflichtet. Wirklich etwas gebracht hat das allerdings nicht.
Auch 2003 gab es eine Neuerung: Die Gasnovelle. Auch diese sollte die EU-Richtlinien verwirklichen und hatte sich zum Ziel gesetzt, das Oligopol der führenden Gasanbieter zu zerschlagen. Aber auch hier zeigte sich, dass das wohl nicht so ganz einfach ist. So blieb es wieder bei einer geringen Zahl an Gasanbietern. 2006 kam es dann zum sogenannten "Aprilscherz". Am 1. April des Jahres, sollten alle Verbraucher ihren Gasanbieter wechseln dürfen. Von diesem Recht hätten auch viele Gebrauch gemacht, hätte es denn genug Anbieter zum Wechseln gegeben. So hat im Endeffekt kaum einer gewechselt.
Heute steigen die Preise immer weiter, so dass man sich fragt, wann das wohl wieder aufhört. Leider gibt es noch immer keine 100%ige Auswahl an Gasanbietern. Trotzdem sollte man nicht verzagen und einen unverbindlichen Gasvergleich durchführen. Denn sollte man einen verfügbaren günstigen Anbieter finden, lohnt es sich, dorthin zu wechseln.